Sonntag, 16. August 2009
Alle Jahre wieder
Und wieder einmal wurde sie enttäuscht. So wie bereits letztes Jahr auch schon. Immer und immer wieder passiert es. Kaum ist sie verliebt, hat ihr Schwarm eine Freundin. Ob es Pech ist oder ob es an ihr liegt, weiß sie nicht. Jedes Jahr fragt sie sich auf's neue:“Wieso gerade ich?“
Sie ist ein glücklicher Mensch. Sie lacht viel und gerne, aber vorallem lacht sie aus ganzem Herzen. Doch langsam verschwindet dieses herzhafte Lachen. Mit jeder weiteren Enttäuschung wird dieses Mädchen unglücklicher. Sie findet zwar neue Freunde durch eben diese besagten Jungs, doch glücklich macht es sie nicht. Sie ist glücklich, wenn sie mit ihren Freunden unterwegs ist sehr sogar. Sie ist glücklich, wenn sie bei ihrer Familie ist. Sie ist glücklich, wenn sie mit ihrer Katze kuschelt. Doch in den stillen Momenten ist sie nicht glücklich.
Sie ist sehr nachdenklich, wirkt fast schon depressiv. Nachts weint sie auch manchmal. Doch dann denkt sie an all die Obdachlosen. An all die Menschen, die verhungern und denkt sich, dass sie stark bleiben muss.
Dieses Mädchen ist leicht zu faszinieren. Sie ist fasziniert von Tänzern, auf der Straße. Sie ist fasziniert vom Regen, von Gewittern. Sie ist fasziniert von den herabfallenden Blättern im Herbst. Sie ist fasziniert vom Schnee. Sie ist fasziniert von all den Tieren und Pflanzen. Sie ist fasziniert von all den kleinen Sachen, die viele Menschen als selbstverständlich ansehen.
Sie ist beliebt. Sie hat gute Noten. Sie sieht gut aus. Sie hat eine tolle Familie, die sie unterstützt und immer hinter ihr steht. Sie hat wundervolle Freunde, die für sie da sind und für die sie immer da ist und doch fehlt ihr etwas im Leben. Die Liebe und die Sehnsucht zu diesem einen Jungen lassen sich nicht einfach ausblenden. Es tut ihr weh an diesen Jungen zu denken. Und doch kann sie keinen Gedanken ohne ihn führen. Es tut ihr weh ihn nicht zu sehn, ihn nicht bei sich zu haben. Und was ihr am allermeisten weh tut ist ihn mit einem anderen Mädchen glücklich zu sehn. Sie liebt ihre Freunde. Sie würde sie für nichts auf der Welt hergeben. Sie hat viel Spaß mit ihren Freunden. Sie unternehmen viel. Sie hat Freude am Volleyball, Baskebtball und Fußball spielen. Sie liebt es endlos zu reden, zu telefonieren. Sie könnte den ganzen Tag shoppen gehen. Doch ihre Zwei größten Leidenschaften sind das Singen und das Tanzen. Wenn sie singt oder tanzt vergisst sie alles um sich herum. Alle Probleme sind für wenige Minuten wie weggeblasen. Sie drückt sich dadurch aus. Die Art wie sie tanzt und singt spiegelt sie perfekt wieder. Doch sobald die Musik ausgeht, kommen die Erinnerungen wieder. Erinnerungen an ihn, an die Obdachlosen, an Kinder, die vielleicht in diesem Augenblick misshandelt werden.
Sie liebt Tanzfilme. Filme wie Step Up, Stomp the Yard, Honey oder auch Billy Elliot. Sie stöbert gerne in Zeitschriften und interessiert sich für Politik.
Sie will Menschen helfen. Dieses Mädchen würde am liebsten alles Unheil aus der Welt schaffen, doch sie weiß, sie kann es nicht. Deshalb will sie Juristin werden. Oder Medizinerin. Irgendwas womit sie etwas für die Menschen tun kann.
Sie ist ein spontaner Mensch. Doch wenn sie etwas plant hält sie sich auch daran. Sie hält nichts von Menschen, die lügen oder Verabredungen nicht einhalten und Versprechen brechen. Sie ist sehr ehrlich. Manchmal vielleicht auch etwas zu ehrlich. Aber so ist sie eben. Jeder Mensch hat schließlich auch seine Schwächen. Sie ist eine Träumerin und dennoch realistisch. Sie weiß wo die Realität endet und der Traum beginnt. Sie kann manchmal auch sehr verletzlich sein. Aber so lange man sie Gerecht behandelt tut sie das auch mit ihren Mitmenschen.
Sie gibt nicht viel auf Gerüchte und lernt Menschen lieber kennen. Sie bildet sich ihr eigens Urteil und hört nicht auf andere. Manchmal ist sie auch ein wenig verrückt und chaotisch. Aber das zeichnet sie aus.
Nach langem Nachdenken kommt dieses Mädchen zu dem Entschluss sich nicht so sehr auf diesen Jungen zu fixieren, darauf, dass sie ein schönes Leben hat und das irgendwann, wenn auch nicht jetzt, der Richtige vor ihr stehen wird. Und sie wird ihn erkennen.
Dieses Mädchen bin ich.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Freitag, 5. Juni 2009
Aufgeschoben.
Shoppen?? Ja klar!! Schließlich kann ich kann später immernoch aufräumen.

Hmmm...Hausaufgaben?? Nee...liber erstmal fernsehn...

Wozu denn jetzt schon lernen?! Ich hab doch noch ne Woche Zeit.

So oder so ähnlich kommt es jedem bekannt vor. Man nimmt sich etwas vor und verschiebt es dann auf später. Später findet man dann eine bessere Beschäftigung und verschiebt sein Vorhaben wieder auf später. Später kommt dann immer mehr dazwischen. Sei es ein Termin beim Arzt, das Training, Treffen mit Freunden,... . In dieser Zeit fällt dann aber immer mehr noch zu erledigende Arbeit an. So geht das dann immer weiter bis man dann keine Zeit mehr hat. Dann weiß man nicht wo man Anfangen soll und das Chaos ist perfekt.

Immer häufiger frag ich mich wozu das eigentlich führen soll. Und immer wieder nehme ich mir vor nichts mehr aufzuschieben, schmeiß dann aber alle meine Vorsätze doch wieder übern Haufen-fast so wie die guten Vorsätze zum Jahresende oder -beginn...je nach dem wie man's nimmt. ;)

Was ich eigentllich sagen wollte ist:
Es ist recht einfach seinem inneren Schweinehund nach zu geben und sich auf die faule Haut zu legen und sich auszuruhen oder was mit Freunden zu unternehmen. Und umso schöner die Freizeitgestaltung aussieht umso schwieriger fällt es auch seinen inneren Schweinehund zu besiegen, etwas zu tun und mal auf eine halbe Stunde zu verzichten m seinen Aufgaben nach zu gehn.

In letzter Zeit bekomm ich das immer mehr zu spüren. Jetzt wo sich das Schuljahr dem Ende neigt und das Wetter endlich schöner wird (naja in so fern man das momentane Wetter als schön bezeichnen kann) fällt es mir auch immer schwerer meine Hausaufgaben zu erledigen, zu lernen oder auch nur aufzuräumen (was bei mir im Normalfall wirklich nicht viel Zeit beansprucht). Viel lieber würd ich einfach mit Freunden weggehn oder mal ne Stunde Joggen gehn und meinem Körper damit was gutes tun.
Und ich muss zugeben, ich geb momentan eher nach und gehe diesen Aktivitäten nach als dass ich etwas für die Schule tue.
Innerlich bin ich wohl schon sehr stark auf die Sommerferien eingestellt. Auf faullenzen, in der Sonne liegen, Shoppen, Eis essen mit Freunden und was weiß ich nicht was noch alles, aber die letzten Wochen sollte ich mich noch zusammen reißen auch wenn's schwer fällt...
Aus diesem Grund beende ich jetzt auch mal lieber den Eintrag und mach mich so langsam Bettfertig.

An alle die diesen Eintrag jetzt noch lesen sollten wünsch ich jetzt noch ne Gute Nacht und schöne Träume und an sonst wünsch ich schonmal ein schönes Wochenende vorab. =)

... link (0 Kommentare)   ... comment